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Das Institut

Schwerpunkt der Beratungs-, Forschungs- und Studienprojekte des Institut für Mikrodaten-Analyse (IfMDA) sind Struktur und Funktionsweise des deutschen Gesundheitssystems. Aus einer ökonomischen Perspektive werden unter anderem auf Grundlage der amtlichen Gesundheitsberichterstattung des Statistischen Bundesamtes, der Statistischen Landesämter sowie der Landes- und Bundesministerien Reformen und Reformideen entwickelt und über Simulationsmodelle evaluiert.

Angewandt werden eigenständige statistische und ökonometrische Modelle sowie Mikrosimulationsmodelle, unter anderem um Fragen der Finanzierung, der Versorgung und der Vergütung medizinischer Leistungen zu beantworten.

Zu aktuellen wirtschaftpolitischen Fragestellung bietet das IfMDA gesundheits-, steuer- und sozialpolitische Inhalte zur strategischen Positionierung an. Zu den Leistungen zählen unter anderem Gutachten, Studienprojekte, Workshops, Strategieentwicklung und Vorträge.

Ein Forschungsschwerpunkt des IfMDA liegt seit mehreren Jahren auf der Entwicklung von regionalen Finanzierungs-, Vergütungs- und Konvergenzkonzepten.

Institutsleistung

Thomas Drabinski

Dipl.-Volkswirt Dr. sc. pol. Thomas Drabinski

Dipl.-Volkswirt Dr. sc. pol. Drabinski studierte Volkswirtschaftslehre und Politik an den Universitäten Gießen, Wolverhampton/England und Kiel, unter anderem mit den Schwerpunkten Finanzwissenschaft, Sozialpolitik und Ökonometrie.

Dr. Drabinski leitet das Institut für Mikrodaten-Analyse (IfMDA). Das IfMDA ist ein unabhängiges, frei finanziertes Institut. Lösungen des IfMDA verknüpfen Empirie und Analytik mit gesundheits-, steuer- und sozialpolitischer Expertise.

Neben der Institutsleitung des IfMDA hält Dr. Drabinski als Lehrbeauftragter kontinuierlich Vorlesungen und Seminare zur Gesundheitspolitik und -ökonomie an der Universität Kiel ab. Dr. Drabinski engagiert sich in zahlreichen Vorträgen, Gesprächskreisen und Anhörungen für eine nachhaltige und effiziente Weiterentwicklung des Gesundheitssystems. Aktuelle Forschungsprojekte beschäftigen sich u.a. mit den Umverteilungswirkungen des Gesundheitsfonds (z.B. Morbi-RSA, Krankengeld), mit Versorgungs-, Vergütungs- und Anreizmodellen, der GKV/PKV-Systemgrenze und der Gesundheitsprämie.

Das IfMDA arbeitet eng mit dem Lehrstuhl für Finanzwissenschaft, Sozialpolitik und Gesundheitsökonomik an der Universität Kiel zusammen.